Digitalisierung der Pressearchive von HWWA und IfW

Aktuelle Arbeiten

Digitalisate vollständig zugänglich

Alle digitalisierten Rollfilme des Sach-, Firmen- und Warenarchivs (bis 1960) sind nun komplett mit einen "Filmviewer" durchblätterbar (Beispiel aus der Mappe "Bodenbesitzverhältnisse in Britisch-Indien"). Erstmals werden damit die Ausschnitte des früheren HWWA-Pressearchivs zu den britischen oder französischen Kolonien, über amerikanische Firmen oder über Abbau und Nutzung von Erdöl digital zugänglich. Das Wirtschaftsarchiv des Kieler Instituts für Weltwirtschaft kann nun ebenfalls digital genutzt werden. Aus urheberrechtlichen Gründen müssen wir den Zugriff leider auf die ZBW-Lesesäle beschränken. (Verzeichnis der digitalisierten Filme - vom Lesesaal, aus dem Internet)

Kooperation mit Wikidata

Um die Wissensschätze des Pressearchivs besser nutzbar zu machen, bringt die ZBW die Metadaten der Pressemappen als Data Donation in die freie Wissensdatenbank Wikidata ein. Die Personendossiers sind bereits vollständig mit Wikidata-Datensätzen verlinkt, dort fehlende Metadaten ergänzt. Das WikiProject 20th Century Press Archives lädt alle Interessierten zur Beteiligung ein. (More information in English)

Umstellung auf neue Website

Im Laufe des Jahres 2020 wird die "Pressemappe 20. Jahrhundert" ebenso wie schon jetzt die Rollfilm-Digitalisate Teil einer neuen Website. Diese wird einen direkten Zugriff auf häufig genutzte Listen und Übersichten ermöglichen. Beispiele sind schon jetzt filterbare Listen aller Sach-Mappen oder aller Firmen (mit Umfangsangaben) in PM20.

DFG-Viewer für alle Archive

Dokumentenansicht über alle Archive jetzt auch über DFG-Viewer möglich. (Beispiel-Mappe zu Mahatma Gandhi)

ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft

Hervorgegangen aus der Bibliothek des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) und des Informationszentrums des Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archivs (HWWA) ist die ZBW heute das weltweit größte Informationszentrum für wirtschaftswissenschaftliche Literatur.

In ihren Sammlungen beherbergt die ZBW das europaweit größte frei zugängliche Presseausschnittsarchiv, dessen Aktualisierungen Ende des Jahres 2005 eingestellt wurden. Um dieses kulturelle Erbe sichtbarer und einer breiteren interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, betreibt die ZBW die "Pressemappe 20. Jahrhundert".

Aufgabe

Im Rahmen des inzwischen abgeschlossenen DFG-Projektes "Retrospektive Digitalisierung von historischen Presseartikeln auf Papier, Rollfilmen und Mikrofiche der Archive des HWWA und des Wirtschaftsarchivs des IfW" von 2004 bis 2007 wurde das historische Pressematerial beider Institutionen aus der Zeit vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zur Währungsreform 1948 bzw. zur Gründung der Bundesrepublik 1949 digitalisiert.

Hierbei handelt es sich um Presseartikel, Geschäftsberichte, Festschriften und sonstige Materialien zu einzelnen Personen, Waren und Produktgruppen, Firmen und anderen Körperschaften sowie zu Sachthemen aus dem Bereich der einzelnen Länder und der gesamten Weltwirtschaft. Insgesamt handelt es sich um ca. 5,7 Millionen Dokumente aus dem oben genannten Zeitraum. Diese Materialien, die bisher nur vor Ort genutzt werden konnten, wurden im Rahmen des Projektes digitalisiert und werden nun sukzessive aufbereitet und über dieses Portal im Internet zur Verfügung gestellt.

Nachnutzung / Lizenzbedingungen

Die während bzw. nach dem oben genannten DFG-Projekt durch die ZBW erstellen Metadaten stehen unter den Bedingungen der CCO-Lizenz zur Nachnutzung zur Verfügung. Für die gescannten Presseartikel und sonstigen Dokumente liegen die Rechte bei den jeweiligen Urhebern. Hier greifen die gesetzlichen Regelungen, für die gescannten Dokumente kann die ZBW keine Lizenzen erteilen. S.a. "In eigener Sache"

ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft

Betrieb und Fortführung

WGL - Leibniz Gemeinschaft

Arbeitskreis Archive

DFG - Deutsche Forschungsgemeinschaft

Anschubförderung